Meilensteine der Firmengeschichte Von 1922 bis zum Jahr 2022

100 Jahre hinterlassen Spuren

Was vor 100 Jahren in einer kleinen Werkstatt begann, hat sich zu einer international tätigen Unternehmensgruppe entwickelt. Viele Meilensteine haben die Firmengeschichte ganz besonders geprägt und dafür gesorgt, das wir im Jahr 2022 das 100-jährige Firmenjubiläum feiern können.

Begeben Sie sich auf eine Zeitreise durch die Historie

Unternehmensgründung

Theodor Blumenbecker (geboren am 9. Mai 1894) und Hans Goeke machen sich in Beckum selbstständig. Sie gründen eine Ankerwickelei, um Elektromotoren und Maschinen zu reparieren und Licht- und Kraftstromanlagen zu installieren.

Vom Monteur zur Selbstständigkeit

Der 28-jährige Monteur Theodor Blumenbecker aus Bochum gründet mit seinem damaligen Kollegen Hans Goeke eine Ankerwickelei in Beckum. Die Stadt ist ihnen nicht unbekannt. Seit Jahren schon kommen sie regelmäßig in die Zementstadt. Anfangs ließ ihr damaliger Arbeitgeber die Elektromotoren der Zementindustrie aus Beckum mit der Pferdekutsche abholen, in Bochum reparieren und wieder zu Ross zurück ins Münsterland bringen. Da dies aber Probleme beim Wiederanschluss der Maschinen bereitete, entschied man sich, die Reparaturen und Wartungen wenn möglich vor Ort vorzunehmen. Von da an waren die Beiden oft zur Montage in Beckum. Ab Mai 1922 wollen sie es dann auf eigene Rechnung versuchen.
 „Ankerwickelei, um Elektromotoren und Maschinen zu reparieren und Licht- und Kraftstromanlagen zu installieren“, so lautet der Eintrag im Handelsregister. 

Der Hotelier Bernhard Lütke, in dessen Hotel während der Montagearbeiten die beiden übernachtet haben, stellt den beiden einfache Räumlichkeiten als Werkstatt in der Nordstraße zur Verfügung. In die Tochter Elisabeth Lütke verliebt sich Theodor, so dass bereits im Jahr 1925 geheiratet wird.

Im Jahr 1928 verlässt Hans Goeke das Unternehmen wieder aus persönlichen Gründen und kehrt nach Bochum zurück.

Neues Geschäftsfeld und erster Neubau

In den 1930er Jahren erweitert Theodor Blumenbecker sein Geschäftsfeld um Elektroinstallationen in der Industrie und in Privatbauten. Dazu wird ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude in der Wilhelmsstraße in Beckum errichtet. Hier finden im Erdgeschoss eine moderne Werkstatt für die Ankerwickelei und ein Ausstellungsraum für Leuchten und Elektrogeräte Platz. Die offizielle Eröffnung findet 1939 statt. Die Werkstatt in der Nordstraße wird ab diesem Zeitpunkt nicht mehr benötigt.

Kurz darauf werden viele der Mitarbeiter zum Kriegsdienst eingezogen. Theodor Blumenbecker selbst muss wegen eines Lungensteckschusses aus dem Ersten Weltkrieg nicht zur Reichswehr.

Gründung der Dipl. Kfm. M. Blumenbecker KG

Theodor Blumenbeckers Tochter Marianne (geboren am 19. Juli 1926) gründet im Sommer 1954 mit ihrem Studienkollegen Dieter Gaul als zeitweiligem Kommanditist einen Elektrohandel mit angeschlossenem Großhandel in Ahlen.

Nach dem Studium in die Selbständigkeit

Marianne Blumenbecker arbeitet in den 50er Jahren neben ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre in dem elterlichen Betrieb und organisiert die Verwaltung und das Rechnungswesen neu. 1954 will sie auf eigenen Füßen stehen und gründet die Dipl. Kfm. M. Blumenbecker KG in Ahlen.

Ihr Hauptgeschäft sind Fernseher und Radios. Die dazugehörigen Antennen liefert und montiert sie auch. Der Großhandel beliefert Unternehmen mit Installationsmaterial, Kabeln, Leuchten und diversen Geräten. Zu Beginn hat sie einen Angestellten und einen Lehrling. Als Lieferwagen dient ein VW Käfer, aus dem die Sitze ausgebaut sind.

Sohn Bernhard steigt in den Betrieb ein

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Meisterprüfungen kehrt Bernhard Blumenbecker (geboren am 28. März 1929) nach Beckum zurück und beginnt im väterlichen Betrieb. Dort baut er sein erstes kleines Lager für Kugellager auf.

Kinder werden zu stillen Gesellschaftern

In Oldenburg an der Meisterschule legt Bernhard 1959 seine Meisterprüfung zum Elektromaschinenbauer ab. Ein Jahr zuvor hat er dort schon seine Meisterprüfung zum Elektroinstallateur erfolgreich abgeschlossen. Im Betrieb seines Vaters ist er, neben dem Aufbau des Lagers für Kugellager, vorwiegend in der Kundenbetreuung und im Vertrieb tätig.

In der Zwischenzeit hat Theodor seine Kinder Marianne und Bernhard als stille Gesellschafter in die Firma aufgenommen.

Umzug zum Sudhoferweg

Im Industriegebiet am Stadtrand von Beckum wird ein Grundstück erworben. Am Sudhoferweg 99 - dem heutigen Hauptsitz - wird eine große unterkellerte Halle mit Krananlagen, Sozialräumen und modernen Arbeitsplätzen gebaut.

In der Wilhelmsstraße entsteht Großhandel

Die verlassene Werkstatt an der Wilhelmsstraße wird zu einem Ladengeschäft umgestaltet. Hier entsteht ein Großhandel für Werkzeuge und Industriebedarf, in den der Handel mit Kugellagern integriert wird.

Für die Reparatur von Elektrowerkzeugen und Kleinmaschinen baut das Unternehmen am Sudhoferweg eine eigene Abteilung mit großem Ersatzteillager, Prüfeinrichtungen und Spezialwerkzeugen auf. Blumenbecker wird Vertragswerkstatt von Herstellern wie AEG, FEIN, DEMAG, HIMMELWERK und weiteren.

Fertigung für Schaltanlagen wird gegründet

Marianne Blumenbecker entdeckt ein neues, vielversprechendes Geschäftsfeld: die Elektrotechnik. Sie erweitert ihren Betrieb in Ahlen um ein Ingenieurbüro und einen Fertigungsbetrieb für Schaltanlagen.

Fusion der bestehenden Unternehmen

Die Th. Blumenbecker KG (Beckum) und die Dipl. Kfm. M. Blumenbecker KG (Ahlen) fusionieren zur Blumenbecker KG (Beckum). Neuer gemeinsamer Hauptsitz des Unternehmens ist der Sudhoferweg 99 in Beckum. Das neue Unternehmen hat zu dem Zeitpunkt sechs Abteilungen.

Ein Jahr zuvor, am 16. Januar 1965, stirbt Theodor Blumenbecker im Alter von 70 Jahren.

Erster Standort außerhalb von Beckum

Im Januar 1969 kauft das Unternehmen eine kleine Ankerwickelei in Iserlohn.
In Beckum wird Ende der 1960er Jahre ein weiteres Grundstück am Sudhoferweg gekauft. Neben der Ankerwickelei entsteht eine 900 m²  große Halle für die Schlosserei und die Verdrahtung der Schaltschränke.

Astrid Blumenbecker wird geboren

Am 6. Januar 1969 wird Astrid Blumenbecker, die Tochter von Bernhard und Gisela Blumenbecker, geboren. Astrid Blumenbecker ist bis heute Mehrheitsgesellschafterin.

Vergrößerung in der Wilhelmstraße

Nach einem Jahr Bauzeit zieht das Unternehmen in ein neues Gebäude in der Wilhelmstraße ein. Dort ist die Verwaltung, die EDV-Abteilung und die Erweiterung des Werkzeuggroßhandels beheimatet. Im Erdgeschoss wird ein Spielwareneinzelhandel eröffnet, den Gisela Blumenbecker, die Frau von Bernhard Blumenbecker, leitet.

Rasantes Wachstum des Werkzeuggroßhandels

Bereits nach vier Jahren, im Jahr 1977, zieht der Werkzeuggroßhandel von der Wilhelmstraße in eine ehemalige Fabrikationshalle in der Siemensstraße. Die Ausstellungs- und Lagerfläche wird hierdurch mehr als verdoppelt. Durch den Umzug kann sich der Spielwareneinzelhandel vergrößern und ist mit über 500 m² Verkaufsfläche einer der größten in der Umgebung. Blumenbecker hat nun insgesamt drei Standorte in Beckum.

Im August 1988 wird der Spielzeughandel verkauft, um sich auf das Kerngeschäft zu fokussieren.

Weitere Expansion und Umstrukturierung

Das Unternehmen spaltet sich auf und es entstehen die Blumenbecker KG als Besitzgesellschaft und die B+M Blumenbecker GmbH als Betriebsgesellschaft.

Bereits 1981 werden die angemieteten Räumlichkeiten in Iserlohn aufgegeben. Dafür baut das Unternehmen einen 800 m² großen Werkzeughandel an der Baarstraße in Iserlohn. Im Untergeschoss des Gebäudes bekommt die Ankerwickelei moderne Arbeitsplätze mit Krananlagen.

Gründung neuer Geschäftsbereiche

Die Geschäftsbereiche Sondermaschinenbau (Hubarbeitsbühnen und Flughafenbodengeräte) in Beckum und Induktionsanlagen in Iserlohn werden gegründet. Weitere Gebäude werden am Sudhofweg gebaut.

Geschäftsaktivitäten zentrieren sich am Sudhoferweg

Der Schaltanlagenbau am Sudhoferweg muss 1986 ein weiteres mal erweitert werden. Ein Anschlussbau mit technischen Büros und eine Halle für Forschung und Entwicklung kommen dazu. Gleichzeitig entstehen in Fertigbauweise in einer Rekordzeit 2.100 m² für den Werkzeuggroßhandel. Da nun alle Gewerke am Sudhoferweg vereinigt sind, können die Gebäude an der Siemensstraße verkauft werden. Das Betriebsgelände am Sudhoferweg umfasst nun 16.000 m², davon 6.900 m² bebaute Fläche. Doch 1987 beginnt die Freifläche bereits weiter zu schrumpfen. Die Ankerwickelei erhält einen Vorbau als Verladestation, ein zweigeschossiges Magazin für die Ersatzteilhaltung sowie eigene Büroräume.

Nach 10 Jahren, im Jahr 1996, wird der Geschäftsbereich Induktionsanlagen in Iserlohn wieder geschlossen.

Ehrung von Marianne Blumenbecker

Im März 1987 wird Marianne Blumenbecker im Ständesaal der Stadt Beckum das Bundesverdienstkreuz verliehen, u.a. für ihr Engagement in der Ausbildung junger Menschen. Dieses Thema war sowohl ihr als auch ihrem Bruder Bernhard immer sehr wichtig.
Im gleichen Jahr erhält sie für ihr Engagement in der Mittelstandsvereinigung eine Urkunde vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl.

Neues Ingenieurbüro in Dortmund

Blumenbecker eröffnet im Technologiezentrum in Dortmund ein Ingenieurbüro. Eines der größeren Projekte ist die integrierte Materialflusstechnik für die „Fabrik 2000“. Der Leitstand, der alle Maschinen und Krananlagen steuert, kommt von Blumenbecker.

Boomjahr

1990 wird das größte Boomjahr in der bisherigen Geschichte des Unternehmens. Der Umsatz steigt binnen einen Jahres um 12 Millionen DM auf 55 Millionen DM. Die Belegschaft wächst auf über 300 Mitarbeiter*innen an, von denen ca. die Hälfte in der Abteilung Steuerungstechnik tätig ist.

Die Ankerwickelei bezieht einen unterkellerten Anbau mit 10-Tonnen-Kränen für die Reparatur von Großmaschinen. Eine Tränk- und Lackieranlage wird installiert sowie ein verfliester Waschraum und Abreißraum für Wicklungen gebaut.

Erste Geschäftsaktivitäten in Ostdeutschland

Nach der Wiedervereinigung wird ein Kontakt zur Agrodienst GmbH in Schafstädt aufgebaut. Testweise werden dort Sonderbühnen für die Montage auf Bussen konstruiert und gefertigt. Auch Masten und andere Stahlbauteile für Hubarbeitsbühnen werden in Ostdeutschland gefertigt und in Beckum montiert. Im Jahr 1991 übernimmt Blumenbecker die Agrodienst GmbH offiziell und gründet die Blumenbecker Technik GmbH in Schafstädt.

Im selben Jahr etabliert die Blumenbecker Technik in Rüdersdorf bei Berlin, in der Nähe des großen Zementwerkes, eine Servicestation für Kranwartungen und Elektroinstallationen.

Die 2. Generation zieht sich zurück

Marianne und Bernhard Blumenbecker ziehen sich aus der aktiven Unternehmensleitung zurück. Das operative Geschäft wird ab jetzt externen Personen außerhalb der Familie anvertraut. Marianne übernimmt jedoch den Vorsitz des Beirats der Blumenbecker GmbH und Co. KG, der einige Jahre zuvor eingerichtet wurde.

1996 ruft sie die gemeinnützige Marianne-Blumenbecker-Stiftung ins Leben, die heute 40 % der Anteile an der Unternehmensgruppe hält. Die Stiftung fördert unterschiedliche Projekte aus der Region.

Fünf Jahre später, am 1. Dezember 1999, stirbt Bernhard Blumenbecker im Alter von 70 Jahren.

Beginn der Internationalisierung

Die Blumenbecker Prag s.r.o (Tschechien) ist die erste Gesellschaft, die außerhalb von Deutschland gegründet wird. Bereits im Jahr 1990 sind erste Kontakte nach Prag geknüpft worden, um Projekte mit Ingenieuren von dort zusammen abzuwickeln. Bei den Aufträgen handelt es sich in erster Linie um Dienstleistungen im Bereich Antriebstechnik. Auftraggeber sind Firmen wie Siemens und ABB.

Neues Geschäftsfeld Industrierobotik

Neben der Antriebstechnik wird in Prag zusätzlich die Landesvertretung von Rittal Komponenten in Tschechien übernommen.

1997 erfolgt der Einstieg in die Robotik. Erster Kunde ist der Automobilhersteller Skoda, der gerade von VW gekauft wurde. VW drängt darauf, mehr Roboter in der Produktion einzusetzen. Bis heute gehören der Handel, die Antriebstechnik und die Robotik zum Kerngeschäft der Blumenbecker Prag s.r.o.

Entstehung eigenständiger Gesellschaften

Beginnend mit dem Jahr 2001 werden die einzelnen Geschäftsbereiche in eigenständige Gesellschaften umgewandelt. So wird 2001 der Großhandel für Werkzeuge und Industriebedarf zur Blumenbecker Industriebedarf GmbH.
2004 entsteht aus dem Reparaturwerk und der Industriewartung die Blumenbecker Industrie-Service GmbH. 
Im selben Jahr wird aus dem Geschäftsbereich der Steuerungstechnik und Prozessautomation die Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH. Die Muttergesellschaft B+M Blumenbecker GmbH übernimmt die zentralen Funktionen Rechnungswesen, Bilanzbuchhaltung, Controlling, Personal, Kommunikation, EDV und Infrastruktur für alle Tochtergesellschaften.

Internationales Wachstum

Mit der Ausgliederung beginnt die Expansion im Ausland und verschiedene Gesellschaften werden in den Folgejahren gegründet:

  • (2001) Blumenbecker Slovakia s.r.o. in Malacky (Slowakei)
  • (2003) Blumenbecker (Shanghai) Automation Systems Co., Ltd. in Shanghai (China)
  • (2004) Blumenbecker Polska Sp. z o.o. in Kattowitz (Polen)
  • (2006) Blumenbecker US INC. in Stillwater/Minnesota (USA)
  • (2006) Blumenbecker Engineering Polska Sp. z o.o. in Kattowitz (Polen)
  • (2008) Blumenbecker Handel i Serwis Sp. z o.o. in Kattowitz (Polen)
  • (2008) Blumenbecker 000 in Moskau (Russland)
  • (2010) Blumenbecker KAT Automation Private Ltd. in Pune (Joint Venture in Indien)

Neues Zentrallager für Industriebedarf in Soest

Im Jahr 2003 übernimmt die Blumenbecker Industriebedarf GmbH die Geschäftsaktivitäten der Firma Beilke in Soest. Beilke hat sieben weitere Niederlassungen. Damit vergrößert sich das Einzugsgebiet für den Großhandel schlagartig. In Soest entsteht zudem das neue Zentrallager für Industriebedarf.

Entwicklung eines völlig neuen Erscheinungsbildes

Im Jahr 2010 wird ein grundlegend neues Corporate Design eingeführt. Grundlage ist eine über alle Gesellschaften angelegte Kunden- und Mitarbeiterbefragung. Ein neues Signet ersetzt das alte Markenlogo, eine neue Unternehmensschrift etabliert sich und der Markenkern entsteht. Das Signet symbolisiert, dass Blumenbecker einen Teil seiner Kompetenzen und seines Know-hows an seine Kunden weitergibt und sie davon profitieren lässt. Auf diese Weise stellt Blumenbecker die partnerschaftliche Haltung gegenüber den Kunden in den Fokus.

Leitbild wird erarbeitet

Bereits im Februar des Jahres 2009 treffen sich mehrere Mitarbeiter*innen aus den nationalen und internationalen Gesellschaften und unterschiedlichen Positionen, um intensiv an einem Leitbild zu arbeiten. Gemeinsam entwickeln sie zwölf maßgeschneiderte Leitsätze für die gesamte Unternehmensgruppe. Diese werden Ende 2009 verabschiedet.

Die 12 Leitsätze sind:

  • Unabhängiges Familienunternehmen mit Tradition und Zukunftsorientierung
  • Dezentrale Führung – zentrale Steuerung
  • Technische Lösungen aus einer Hand
  • Langfristige Partnerschaft mit Kunden
  • Faires Verhalten gegenüber Lieferanten und Wettbewerbern
  • Gewinne als Basis für Wachstum
  • Offenheit für Veränderungen
  • Führung durch Vorbild und Verantwortung für die Mitarbeitenden
  • Eigenverantwortung und persönliche Weiterentwicklung fordern und fördern
  • Mehr erreichen durch Kooperation
  • Arbeitssicherheit, Ressourcenschonung und Umweltschutz
  • Gesetzestreue und gesellschaftliches Engagement

Größte Einzelinvestition

Am 20. Dezember 2013 beginnt auf einem neu erworbenen Grundstück am Sudhoferweg der Bau einer modernen, 8000 m² großen Produktionshalle für Schaltanlagen mit angeschlossenen Büroräumen. Dabei handelt es sich um die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Blumenbecker Gruppe. Am 19. September 2014 wird mit einem Festakt die neue Produktionshalle im Beisein von NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft offiziell eingeweiht.

Nach dem Umzug des Schaltanlagenbaus in die neue Halle werden die freigewordenen Flächen zum Zentrallager des Industriebedarfs umgebaut, das von Soest nach Beckum verlegt wird.

International expandiert der Schaltanlagenbau ebenfalls. In Tianjin (China) und im indischen Pune werden 2014 weitere Produktionshallen eröffnet.

Marianne Blumenbecker stirbt im Jahr 2015

Auf der Einweihungsfeier der neuen Produktionshalle in Beckum kann Marianne Blumenbecker schon nicht mehr anwesend sein. Ein Jahr später, am 17. August 2015, stirbt sie im Alter von 89 Jahren. Bereits im April 2015 verstirbt Gisela Blumenbecker im Alter von 85 Jahren.

Start mehrerer Digitalisierungsprojekte

Die Digitalisierung hält Einzug in alle Geschäftsbereiche. Eine interne, aus allen Gesellschaften bestehende, Projektgruppe trifft sich relgelmäßig in Workshops, um die Entwicklungen der einzelnen Gesellschaften gemeinsam voranzutreiben. Auf einer Hausmessemit NRW Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart als Gast werden die wichtigsten Digitalisierungsprojekte der Öffentlichkeit präsentiert. Die Fertigung von Schaltanlagen in Beckum wird weitestgehend digitalisiert und damit papierlos. Der Industrie-Service etabliert ein Kundenportal, mit dem der Prüfstatus der Serviceobjekte überwacht werden kann. Im Bereich Flughafenbodengeräte entwickelt Blumenbecker ein GSE Tracking System.

Neue dreiköpfige Geschäftsführung

Ab Januar 2019 werden die Geschicke der Blumenbecker Gruppe von einem Dreierteam geleitet. Die beiden operativen Geschäftsführer Olaf Lingnau (links im Bild) und Harald Golombek (rechts im Bild) bilden von nun an gemeinsam mit dem Sprecher der Geschäftsführung, Richard Mayer (Bildmitte), das Führungsteam der Holding B+M Blumenbecker GmbH.

100-jähriges Firmenjubiläum

Die Blumenbecker Gruppe feiert ihr 100-jähriges Firmenjubiläum. Mehr als 1.200 Mitarbeiter*innen in acht Ländern an über 30 Standorten sorgen täglich für die Zufriedenheit der Kunden - und das in vielen Ländern der Welt.

Die Botschaft des 100 Jahre Logos

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Blumenbecker erbringt mehr als die einzelne Leistung eines individuellen Auftrages. Unsere Stärke liegt in der Vielfalt. Wir arbeiten in unterschiedlichen Kompetenzbereichen und doch zusammen. Ob Industrie-Automation, Industrie-Handel oder Industrie-Service – gemeinsam wachsen wir zusammen, ergänzen einander und schaffen Synergien. Wir bündeln unsere Kompetenzen und geben sie an unsere Kunden weiter. Das macht uns und unsere Leistungen aus.