CSR - Corporate Social Responsibility

Unsere Verantwortung

Wir, die Blumenbecker Unternehmensgruppe, tragen Verantwortung für die jetzigen und zukünftigen Generationen.

Wir möchten unseren Kindern und Kindeskindern in aller Welt Wohlstand und eine lebenswerte Umwelt hinterlassen. Aus diesem Grund sind verantwortungsvolles Denken und Handeln fest in unserer Unternehmenskultur verankert. Die Schonung natürlicher Ressourcen, Arbeitssicherheit, Fürsorge für die Mitarbeitenden, Gesetzestreue und Engagement im gesellschaftlichen Umfeld – das sind die Grundprinzipien, an denen wir uns ausrichten. Als Familienunternehmen gehen wir unseren Weg Schritt für Schritt in eine für uns und die nachfolgenden Generationen lebenswerte, erfolgreiche Zukunft.

Umwelt, Ökologie, Nachhaltigkeit

Die natürlichen Ressourcen sind endlich, die Ökosysteme in vielen Teilen der Welt hochbelastet. Aus diesem Grund versuchen wir mit unserem Handeln dazu beizutragen, dass unsere Umwelt weniger verschmutzt und mit Energie, Wasser und Rohstoffen sparsam umgegangen wird. Bereits 2010 haben wir begonnen, unsere Geschäftskorrespondenz zu digitalisieren. Seit 2017 gilt am Standort Beckum ein neues, zukunftsweisendes Müllentsorgungs-Konzept. Grundsätzlich zeichnen sich alle unsere Produkte durch eine hohe Qualität und Langlebigkeit aus. Eine Nachhaltigkeit, die durch unsere After-Sales-Leistungen und den Blumenbecker Ersatzteilservice weiter unterstützt wird.

 

Verantwortung unter der Lupe

Papierlose Buchhaltung

Die Rechnungsabwicklung in den Blumenbecker Gesellschaften erfolgt bis dato zu etwa 70 Prozent digital. Bereits 2010 hat die B+M Blumenbecker GmbH die papierlose Buchhaltung eingeführt. Seitdem erfassen wir mehr als eine Million Belege pro Jahr digital. Das ist gut für die Umwelt und gut für Blumenbecker. Denn digitale Belegprozesse bedeuten weniger Papier, weniger Toner und weniger Drucker. Zudem sind die Arbeitsprozesse einfacher, transparenter und vor allem schneller geworden. Monotone Arbeiten wie das Heraussuchen von Belegen fallen ganz weg.

Digital statt Papier rechnet sich
Mehr Umweltschutz, 60 bis 80 Prozent Kostenersparnis, schneller Sofort-Zugriff, transparente Prozesse, zufriedene Mitarbeiter. Das ist das Resümee nach sieben Jahren digitale Buchhaltung bei Blumenbecker.

Die Rechnungsabwicklung in den Blumenbecker Gesellschaften erfolgt heute zu etwa 70 Prozent digital. Bereits 2010 hat die B+M Blumenbecker GmbH die papierlose Buchhaltung eingeführt. Seitdem erfassen wir mehr als eine Million Belege pro Jahr digital.

Gut für die Umwelt - gut für Blumenbecker
Digitale Belegprozesse bedeuten weniger Papier, weniger Toner und weniger Drucker. Das schont die Umwelt und rechnet sich. Die Illentis Marktstudie aus dem Jahr 2014 beziffert die Kosten für eine ausgedruckte Papierrechnung auf 11,- EUR. Die digitale Variante kommt im Vergleich dazu nur auf 4,50 EUR. Das entspricht einer Kostenersparnis für Blumenbecker von 60 bis 80 Prozent.

Monotone Arbeitsprozesse fallen weg
Zudem sind die Arbeitsprozesse einfacher und transparenter und vor allem schneller geworden, monotone Arbeiten wie das Heraussuchen von Belegen fallen ganz weg. Die Mitarbeiter haben alle Daten unmittelbar im Zugriff. Auch die Wirtschaftsprüfer greifen elektronisch auf die Belege zu. Das ermöglicht eine schnelle Prüfung und macht eine Vor-Ort-Präsenz überflüssig.

Schritt für Schritt in die digitale Zukunft
Die digitale Zukunft der Buchhaltung begann 2010 mit dem Dokumentenmanagementsystem D3. Fortan wurden Ausgangsrechnungen, Eingangsrechnungen und Lieferscheine eingescannt und digital archiviert. 2011 lockerten die Finanzbehörden die gesetzlichen Vorgaben für die digitale Rechnungsführung und schufen damit die Grundlage für eine komplett papierlose Abwicklung. Ziel von Blumenbecker es, bis 2020 nahezu alle Kunden und Lieferanten für die elektronische Buchhaltung zu gewinnen.

Papierlose Buchhaltung durch digitalisierung

Smart Factory

In der neuen Produktionshalle der Blumenbecker Automatisierungstechnik in Beckum wird der Energieverbrauch über die Gebäudeleittechnik gesteuert. An verschiedenen Stellen der Halle wird die Raumtemperatur fortlaufend über Fühler kontrolliert, ausgewertet und mit den aktuellen Wetterdaten ins Verhältnis gesetzt. Auf dieser Basis steuert die zentrale Leitstelle die Heiz- und Lüftungskomponenten der einzelnen Hallenbereiche individuell an. Wenn zum Beispiel die Temperatur in einem Hallenteil über dem definierten Richtwert liegt, wird sofort darauf reagiert. Das spart Energie und sorgt in allen Hallenbereichen für ein behagliches Klima.

Zentrale Steuerung der Energieverbräuche zahlt sich aus - jeder Hallenbereich wird individuell angesteuert
Seit 2014 gibt es die neue Produktionshalle der Blumenbecker Automatisierungstechnik, seit Ende 2015 wird deren Energiebedarf über die Gebäudeleittechnik gesteuert. Damit ist sie die erste Produktionshalle der Blumenbecker-Gruppe, deren Energieverbräuche zentral gesteuert werden. Das bedeutet, Entscheidungen wie „Heizung runterdrehen!“ oder „Fenster auf!“ treffen nicht mehr die Mitarbeiter, sondern die zentrale Leitstelle der Gebäudetechnik. An verschiedenen Stellen der Halle messen Fühler fortlaufend die Raumtemperatur. Die digitale Leitstelle kontrolliert die Daten, wertet sie aus und setzt sie mit den aktuellen Wetterdaten ins Verhältnis. Besteht Handlungsbedarf, steuert die zentrale Leitstelle den betreffenden Hallenbereich individuell an. Liegt die Temperatur zum Beispiel über dem definierten Richtwert, regelt sich die Heizung in dem Hallenteil automatisch herunter, und die Dachluken öffnen sich.

Beleuchtungssteuerung und LED-Technik sparen Energie
Zusätzlich gibt es eine automatische, außenlichtabhängige Beleuchtungssteuerung. Sensoren in den einzelnen Hallenbereichen ermitteln, wie viel Licht von außen in die Halle kommt, und wie hoch der künstliche Lichtanteil sein muss, um auf eine gute Ausleuchtung zu kommen. In der Verdrahtungs-Abteilung, die konstant 1.000 Lux benötigt, gibt es keine automatische Steuerung. Hier sind jedoch die konventionellen Lichtkörper gegen strahlungsarme LED-Technik getauscht worden. „Dank dieser Maßnahmen konnten wir die Hallentemperaturen um bis zu drei bis vier Grad Celsius senken und gleichzeitig fünf Prozent Energie einsparen. Gerade im Vergleich zu den alten Gebäudebestandteilen ist hier viel passiert“, freut sich Mroczkowski und ergänzt: „Sicherlich ist es den Mitarbeitern nicht leicht gefallen, die Handlungshoheit bei der Temperaturregelung in digitale Hände zu legen, doch das dadurch erzielte Ergebnis spricht für sich.“

Zentrale Steuerung der Energieverbräuche

Zentralisierte Abfallentsorgung

Die bedarfsgerechte Müllentsorgung am Standort Beckum bedingt eine permanente Kommunikation mit dem Entsorger. Diese erfolgt zum Teil automatisiert. Jeder einzelne Presscontainer ist mit einer digitalen Füllstandsüberwachung ausgestattet. Sobald ein Füllstand von 75 Prozent erreicht ist, wird diese Information automatisch an den Entsorger weitergegeben. Und der schreitet dann in den nächsten zwei bis drei Tagen vor Ort zur Tat.

Vier Unternehmen, 470 Mitarbeiter, 60 Abfallsammelcontainer, 24 Abfallarten - am Standort Beckum gilt seit Januar 2017 ein neues, einheitliches Entsorgungskonzept.

In der Vergangenheit regelten die vier Beckumer Gesellschaften ihre Entsorgung selbst. Die Folge: 17 Entsorgungsdienstleister waren auf dem Gelände aktiv. Jetzt gibt es nur noch einen Dienstleister, der sich um die Entsorgung kümmert. Für  alle anfallenden Abfallarten wurden einheitliche Abfallbezeichnungen und Abfallschlüsselnummern gemäß den gesetzlichen Vorgaben festgelegt. Zudem wird fortan nur noch bedarfsorientiert entsorgt anstatt an festen Abholtagen. Die Container werden erst geleert, wenn sie wirklich voll sind.

Mehr Umleerbehälter und mehr Sammelorte verkürzen die Wege ungemein. Allein im Zentrallager der Blumenbecker Industriebedarf GmbH reihen sich drei neue Umleerbehälter für Pappe, Papier und  Hausmüll aneinander. Während früher selbst kleinste Mengen direkt nach draußen zum Container gebracht werden mussten, kann der Müll jetzt intern gepuffert werden, um erst am Ende die vollen Umleerbehälter im Container zu entleeren.

Automatische Füllstandüberwachung
Presscontainer mit modernen Hub-Kipp-Vorrichtungen machen die Entleerung der Umleerbehälter sicherer und einfacher. Diese werden an den Container herangefahren, in die Hubeinrichtung eingehakt und automatisch gekippt und entleert. Jeder einzelne Presscontainer ist mit einer digitalen   Füllstandsüberwachung ausgestattet. Sobald ein Füllstand von 75 Prozent erreicht ist, wird diese Information automatisch an den Entsorger weitergegeben, der dann selbstständig die Abholung vornimmt.

Für Farben, Lacke und Emballagen mit schädlichen Restinhalten gibt es gesonderte Container inklusive Sonderabholung. Somit brauchen die Mitarbeiter keinen Gedanken mehr an die Entsorgung verschwenden.

„Für die Mitarbeiter wird die Entsorgung einfacher und ergonomischer“, betont Dieter Mroczkowski, Leiter der Abteilung Infrastruktur bei der B+M Blumenbecker GmbH, die für das Thema zuständig ist. „Außerdem erfüllen wir so alle abfallrechtlichen Vorschriften, weil wir den Weg der Abfälle lückenlos belegen können.“

Zentralisierte Abfallentsorgung in Beckum

Mitarbeiter-Fürsorge und Arbeitssicherheit unter der Lupe

Wir bilden aus

Blumenbecker beschäftigt weltweit mehr als 1.300 Mitarbeiter. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber schaffen wir die Voraussetzungen, um unseren Mitarbeitern einen sicheren, gesunden wie attraktiven Arbeitsplatz zu bieten. Dazu zählen umfassende Arbeitsschutzmaßnahmen genau wie eine gerechte Entlohnung und der respektvolle Umgang miteinander.

Qualifizierte Fachkräfte sind unsere Zukunft. Deshalb hat die Ausbildung junger Menschen für die Blumenbecker Gruppe eine große Bedeutung. Wir bilden für den eigenen Bedarf aus. Damit schaffen wir die Grundlage für unseren Erfolg von morgen. Unseren Auszubildenden bieten wir eine interessante Ausbildung auf höchstem Niveau. Das macht sich bemerkbar. Regelmäßig zählen Blumenbecker Azubis zu den besten Absolventen ihres Jahrgangs. Unser Ziel ist es, jungen Menschen einen optimalen Start ins Berufsleben zu geben und damit die Voraussetzung, um sich eine wirtschaftlich wie sozial erfolgreiche Zukunft aufzubauen. Die Unternehmen der Blumenbecker Gruppe bieten ein breites Spektrum an Ausbildungsberufen in anspruchsvollen Märkten. Das Spektrum reicht vom klassischen Lehrberuf bis zum dualen Hochschulstudium.

 

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Wir erfüllen nicht nur verpflichtende arbeitsrechtliche und sicherheitstechnische Auflagen, sondern unser Einsatz geht über die nationalen und internationalen Anforderungen deutlich hinaus.

Unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut. Aus diesem Grund erfüllt Blumenbecker nicht nur verpflichtende arbeitsrechtliche und sicherheitstechnische Auflagen, sondern geht über die nationalen und internationalen Anforderungen deutlich hinaus. So ist die Blumenbecker Gruppe nach dem international anerkannten Regelwerk OHSAS in Deutschland zertifiziert. Diese persönliche SCC-Zertifizierung (Sicherheits Certifikat Contraktoren) operativ mobiler Einheiten ergänzt unseren Anspruch an Gesundheitsschutz und Prävention. Gleichermaßen belegt dieses Bewusstsein, welches durch regelmäßige Überwachung akkreditiert wird, dass unsere Management- und Arbeitsprozesse höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen. 

Über die Einhaltung der Regeln an allen Blumenbecker Standorten wacht die Geschäftsführung und Fachbereichsleitung der Blumenbecker Holding persönlich. Eine konstant niedrige Zahl an Arbeitsunfällen belegt, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind. Ein weiterer wichtiger Bereich der Fürsorge für unsere Mitarbeiter sind unsere regelmäßigen Aktionen zur Gesundheitsförderung. Dazu zählen Sehtests, Nackenverspannungsmessungen, Venenmessungen genau wie Fitnessübungen fürs Büro.

 

Soziales Umfeld

Unser Verantwortungsbewusstsein reicht über das Werksgelände hinaus. An allen Standorten achten wir auf gesellschaftliche Belange im regionalen Umfeld und unterstützen private Initiativen in den Bereichen Bildung und Kultur. Dies realisieren wir direkt über die einzelnen Blumenbecker Gesellschaften oder indirekt durch die Marianne Blumenbecker Stiftung, die 40 % der Geschäftsanteile an unserer Gruppe hält.

Beispiele der Aktivitäten:

VDE-Technikpreis

Seit 2012 stiftet Blumenbecker das Preisgeld für den ersten Platz des VDE-Technikpreises.

Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. – kurz VDE – schreibt den Technikpreis seit 2004 aus. Ausgezeichnet werden technische Innovationen, die eigens für diesen Preis von Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen entworfen werden.

Seitdem erleben wir jedes Jahr aufs Neue, wie die Schülerinnen und Schüler sich mit Spaß und Engagement für die Technik begeistern und sich den Herausforderungen in unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. Energiewirtschaft, Digitalisierung und Umwelt stellen.

Die Liste der Sieger ist lang. So überzeugte die Jury vor einigen Jahren der „Garten der Zukunft“, der sich mithilfe von NXT-Robotern von LEGO selber mähen, düngen und bewässern kann. Auch ein steuerbares Rohrinspektionsfahrzeug („RIF“) befindet sich unter den Siegern. Ein Projekt zur Erfassung und Nutzung von Winddaten ist ebenso dabei, wie eine Waschanlage für Kaffeetassen, ein Wetterballon und „Rescue Rudi." Das ist ein ferngesteuertes und mittels Virtual Reality Brille bedienbares Erkundungsfahrzeug für Rettungsmaßnahmen, welches dann eingesetzt werden kann, wenn der Ort des Geschehens nicht gefahrlos zugänglich ist oder wenn Gefahr für die Rettungskräfte besteht.

Blumenbecker knüpft so an die Tradition des Blumenbecker Preises an, der früher jedes Jahr für herausragende Studienarbeiten verliehen wurde. „Der VDE-Technikpreis setzt bei einer anderen Altersgruppe an, ist aber ebenso wichtig, weil er Schülerinnen und Schüler an die moderne Elektro- und Informationstechnik heranführt“, begründet Harald Golombek, Geschäftsführer, das Engagement von Blumenbecker. Martin Settele, Gruppenleiter Competence Center Technik bei der Blumenbecker Automatisierungstechnik GmbH fügt hinzu: „Die Industrie sucht die Ingenieure von morgen. Hier finden wir sie.“

VDE Technikpreis 2018 - Gewinner

Kooperation mit Schulen „Partnerschaft Schule-Betrieb“

Blumenbecker setzt auf frühzeitige Förderung kommender Nachwuchskräfte.

Im Rahmen von Kooperationsverträgen werden bisher die Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum, die Sekundarschule Beckum und die Fritz-Winter Gesamtschule Ahlen unterstützt.

Die besiegelte Zusammenarbeit ist eingebunden in das Projekt "Partnerschaft Schule - Betrieb" der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Ziel des Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen.

Blumenbecker lädt im Rahmen der Partnerschaft Schüler und Lehrer der Kooperationsschulen zu Betriebsbesichtigungen ein, um ihnen Einblicke in die Arbeits- und Produktionsweise des Betriebes zu ermöglichen und das Ausbildungsangebot zu präsentieren. Auszubildende informieren als IHK-Ausbildungsbotschafter Schulklassen über ihre Berufe. Zudem unterstützen Mitarbeiter von Blumenbecker die Technik AG und machen Angebote in der Projektwoche der Schulen.

Personalleiter Matthias Fleischhut unterstreicht angesichts des spürbaren Fachkräftemangels die Notwendigkeit, keine Talente unentdeckt zu lassen: „Um unser Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln, müssen wir schon heute offensiv auf die jungen Leute zugehen und immer wieder begabte und motivierte Jugendliche entdecken, ausbilden und fördern.“ Nur so könne ein Betrieb wettbewerbsfähig bleiben, erklärt Fleischhut.

Kooperation mit der Sekundarschule in Beckum - Gruppenfoto

Marianne-Blumenbecker-Park

Der Gemeindepark in Schafstädt wurde in den Marianne-Blumenbecker-Park umbenannt und Blumenbecker sorgt für die Pflege und Bepflanzung des Parks.

Der Stadtpark in Schafstädt erhielt am 30.10.2009 den Namen „Marianne-Blumenbecker-Park“. Die Namensgebung erfolgte auf Initiative von Herrn Detlef Schulz, dem Geschäftsführer der Blumenbecker Technik GmbH. Der Hauptsitz der Gesellschaft liegt direkt gegenüber des Marianne-Blumenbecker-Parks. Über 100 Personen wohnten der offiziellen Namensgebung bei. Eine Ehrentafel ziert seitdem den Park mit folgender Aufschrift: “…als Anerkennung für die Lebensleistung einer mutigen und selbstbewussten Frau, Marianne Blumenbecker, geb. 1926, die unter schwierigsten Umständen eine eigene Firma gründete und daraus mit Ideenreichtum und Durchsetzungsvermögen eine erfolgreiche, internationale Unternehmensgruppe aufbaute.“

Schon länger stand die Übernahme einer Patenschaft für den Park im Raum. So war die Namensgebung des Parks zugleich der Zeitpunkt der Unterzeichnung eines Patenschaftsvertrages zwischen der Blumenbecker Technik GmbH und der Stadt, indem sich die Gesellschaft verpflichtet, für dessen weitere Gestaltung und Entwicklung kontinuierlich aktiv zu werden. Detlef Schulz: “Wir sind hier vor über 20 Jahren freundlich empfangen worden. Man hat uns geholfen und da ist es nur selbstverständlich, dass wir der Gemeinschaft auch etwas zurückgeben.

Dieses Vorhaben wurde auch alsbald umgesetzt. So fand im Sommer 2010 eine Open-Air-Aufführung von „Don Camillo und Peppone“ statt. Auf einer 6 x 8 m großen Bühne, zeigte das Theater Naumburg die Aufführung des italienischen Klassikers. Zudem trat der italienische Tenor Enzo de Franco mit italienischen Schlagern und Liedern aus den 50er und 60er Jahren auf. 500 begeisterte Zuschauer genossen bei freiem Eintritt die kulturelle Veranstaltung.

Darüber hinaus findet alljährlich ein Benefizkonzert im Park statt, zudem alle Bürger freien Eintritt haben. Auch ein Seniorennachmittag „Kaffeeklatsch im Park“ wurde mithilfe des ortsansässigen Heimatvereins durchgeführt.

Für die Instandhaltung des Parks – wie der Kauf von Blumen und Bepflanzung und Pflege des Gedenksteins für die holländischen Zwangsarbeiter – zeigt sich ebenfalls Blumenbecker verantwortlich.

Marianne-Blumenbecker-Park in Bad Lauchstädt