Drei Blumenbecker Fahnen am Himmel

Praktikum im Groß- und Außenhandelsmanagement

Seine erste Ausbildung schloss er erfolgreich zum Zweiradmechaniker ab. Fahrräder und Mofas waren damals sein Tagesgeschäft. Da Peter in diesem Beruf keine Perspektive sah, orientierte er sich um und arbeite als Zeltheimbauer und später als Auslieferungsfahrer für Markengeräte im Werkzeug- und Haushaltsgerätebereich. Dies musste er aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und machte eine Umschulung zum Werkstoffprüfer im zerstörungsfreien Bereich. Der Job gefiel ihm. Allerdings konnte er diesen Beruf nach ein paar Jahren körperlich leider nicht mehr ausführen.  

 

Über das BFW Dortmund (Berufsförderungswerk) gelangte er in die zweijährige Umschulung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandelsmanagement. Drei der insgesamt vier Praktika verbringt er bei Blumenbecker in Oberhausen. Beworben hat er sich damals initiativ und kurze Zeit später hatte er bereits die Zusage. 

Jetzt, zum Ende seines letztens Praktikums, blickt er zufrieden auf fast neun Monate im Industriehandel bei Blumenbecker zurück. „Zuerst war ich skeptisch. Ich und ein Schreibtischjob? Ich kam doch aus dem Handwerk“, sagt er. Doch genau das, die enge Verbundenheit zum Handwerk, hat ihm den kaufmännischen Weg geebnet. Er konnte mit Produktkenntnis und technischem Verständnis glänzen. Heute sagt er: „Ich möchte nichts anderes mehr machen. Die Suche bis zum Schluss, bis man das optimale Produkt für den Kunden gefunden hat, es ihm anbietet und wenn hinterher die Bestellung herausgeht und der Kunde zufrieden ist, macht auch mich zufrieden.“

Neben der Kundenberatung kontrolliert Peter eingehende Waren, bucht Wareneingänge im System und informiert Kunden, sobald bestellte Artikel verfügbar sind. Zudem erstellt er Versandunterlagen, organisiert den Versand und überwacht die Lagerbestände, um eine zuverlässige Warenverfügbarkeit sicherzustellen. Dabei wechselt er kontinuierlich zwischen Kundenservice, Büroarbeit und Lagerorganisation. „Hier wird Zusammenhalt großgeschrieben. Ich habe hilfsbereite Kollegen.

Man arbeitet Hand in Hand als eine Einheit. Mir fällt es schwer, darüber nachzudenken, dass ich hier bald aufhören muss“, erklärt er.

Schon bald geht es in die Prüfungsvorbereitung für Peter. In etwa vier Monaten steht die Abschlussprüfung an. Über Umwege hat er aber schon jetzt seinen Traumberuf gefunden.