Leonie: Industrieelektrikerin für Betriebstechnik Blumenbecker bietet viel Unterstützung und Abwechslung in der Ausbildung

Leonie (23) hat 2024 ihre Ausbildung zur Industrieelektrikerin begonnen – der Abschluss ist für den Sommer 2026 geplant. Im Interview erzählt sie Frederik von ihren Erfahrungen und Erlebnissen.

Frederik: Was hat dich besonders an dem Beruf fasziniert, als du dich dafür entschieden hast?

Leonie: Die Abwechslung. Es ist nicht den ganzen Tag nur verdrahten: Erst wird aufgebaut, Bauteile besorgt und vorbereitet, Leitungen abisoliert und gequetscht. Gerade wenn mehrere Schaltschränke parallel entstehen, bereitet man vieles vor – so wird man Schritt für Schritt schneller und effizienter. Das hat mich direkt gepackt.

Frederik: Welche Fähigkeiten sind deiner Meinung nach wichtig für diesen Beruf?

Leonie: An erster Stelle: Teamfähigkeit. Hier kann ich jederzeit Kolleginnen und Kollegen ansprechen, ohne dass jemand genervt reagiert. Diese Unterstützung nimmt die Angst vor Fehlern und man lernt schnell dazu. Und allgemein: Niemand muss schon alles können – dafür macht man eine Ausbildung.

Frederik: Wieso hast du dich für Blumenbecker entschieden?

Leonie: Ich hatte zuerst eine andere Ausbildung angefangen und schnell gemerkt, dass das nichts für mich ist. Danach habe ich gearbeitet und mich orientiert. Mein Bruder – er ist ebenfalls bei Blumenbecker – hat mir Praktika in der Verdrahtung und in der Materialwirtschaft empfohlen. Ich habe es gemacht und das hat mir richtig gut gefallen. Später habe ich mich beworben und bekam nicht nur die Ausbildungszusage, sondern konnte sogar schon vorab in Teilzeit mitarbeiten. So habe ich früh Erfahrungen gesammelt und gemerkt: Das ist genau mein Ding.

Frederik: Was sind deine Tipps für Azubis, die das Gleiche schaffen wollen?

Leonie: Sei offen und ehrlich und wenn es Schwierigkeiten gibt, sprich darüber – mit dem Ausbilder, der Personalabteilung oder der Teamleitung. Wenn es in der Schule hakt, ist Nachhilfe keine Schande: Es sind nur zwei Jahre – durchbeißen! Nutze die Azubiwerkstatt und den Werksunterricht. Und ganz praktisch: Grüßen gehört dazu – ein „Guten Morgen“ oder „Mahlzeit“ ist selbstverständlich und macht vieles leichter.

Geschrieben von Frederik, Dualer Student, 22.09.2025