Drei Blumenbecker Fahnen am Himmel

Logistikleiter im Zentrallager

Perfekt im Takt

"Auf das richtige Timing kommt es an", beschreibt Matthias Frisse seine Arbeit als Logistikleiter im Zentrallager der Blumenbecker Industriebedarf GmbH.

Mehr als 600 Pakete bringt das Zentrallager und Warenverteilzentrum des Blumenbecker Industriebedarfs in Beckum jeden Tag auf den Weg zum Kunden. Als leidenschaftlicher Schlagzeuger und Radrennfahrer weiß Matthias Frisse, wie wichtig es ist, im richtigen Takt zu sein. Seit 2016 arbeitet der Logistikleiter dafür, dass Waren und Mitarbeiter im Fluss bleiben.

100.000 Artikel – ein logistisches Herz

Ob eine einzelne Schraube oder zehn Tonnen Strahlsand, ob Bandschleifer, Toilettenpapier oder individuell bestückter Werkzeugkasten, ob ein Liter Glasreiniger oder 100 Liter Schmiermittel – im Zentrallager des Industriebedarfs gibt es nichts, was Matthias Frisse und sein Team nicht auf den Weg bringen. Der Kunde aus Industrie und Handwerk bekommt mehr als 100.000 Artikel in jeder gewünschten Einheit und Anzahl.

Überzeugter Blumenbecker seit 2014

Zu Blumenbecker kommt der gelernte Logistiker 2014, nachdem er in einigen Industrieunternehmen Erfahrung gesammelt hat. Schnell passt sich Frisse dem Blumenbecker-Takt im Lager Soest an. Als er gefragt wird, ob er im neuen Zentrallager in Beckum Logistikleiter werden möchte, sagt der heute 30-Jährige ohne zu zögern „ja“. Seitdem hat der passionierte Radsportler einige Steigungen gemeistert und sich die Anerkennung der Kollegen mit guter Technik, Fair-Play und Durchhaltevermögen erarbeitet. Im September 2016 hat sich Frisse zum Sicherheitsbeauftragten BGHW (Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik) ausbilden lassen. Seitdem berät er die Kollegen des Industriebedarfs in Sicherheitsfragen.

Praxis trifft Verwaltung

Seine Arbeit im Zentrallager beschreibt Frisse als gelungene Mischung aus praktischen wie administrativen Aufgaben. Dazu gehört das allmorgendliche Verpacken der Speditions-Ware ebenso wie die Urlaubsplanung der Mitarbeiter oder die Organisation der LKW-Touren. Matthias Frisse gefällt es, dass der Tag nicht zu 100 Prozent durchgeplant ist, es vielmehr unvorhergesehene Herausforderungen gibt, für die schnell eine Lösung gefunden werden muss. Auch hier startet der Logistikleiter voll durch, fährt zum Beispiel nach Herne, um ein fehlgeleitetes UPS-Paket einzufangen, oder übernimmt die so genannte Stadttour, bei der Bestellungen regionaler Kunden ausgeliefert werden. In Spitzenzeiten greift Frisse beherzt zum Handscanner, um das Team dabei zu unterstützen, die Aufträge pünktlich abzuarbeiten.