Fachinformatiker für Systemintegration in Beckum

Fachinformatiker für Systemintegration

Vom Azubi zum Ausbilder

Hayrettin Altunel war der erster Auszubildende als Fachinformatiker für Systemintegration bei Blumenbecker. Das war 1999.„Mehr als mein halbes Leben bin ich schon hier“, lächelt der 40-Jährige. Und was hat er sein halbes Leben bei uns gemacht? Kurz gesagt: Alles, was mit Computern zu tun hat. Oder, etwas ausführlicher:

„Mein normaler Arbeitstag beginnt mit Mails checken und sicherstellen, dass die Datensicherung und die Serversysteme laufen“, berichtet Altunel. Er prüft, ob die Datenleitungen funktionieren und die Niederlassungen am Computer arbeiten können. Gibt es vielleicht Virenmeldungen? Hinzu kommen Aufgaben wie die Server Administration, Virtualisierung von Microsoft (Hyper-V, VM-Ware) und alles rund um die Netzwerk Infrastruktur. Zusammen macht dies ungefähr die Hälfte des Arbeitstages aus. Die andere Hälfte ist Tagesgeschäft. Das bedeutet: Lokalisierung und Behebung von Problemen, mit denen sich die Mitarbeiter tagtäglich an die IT-Abteilung wenden.

 

Einen Tag die Woche verbringt Altunel im Homeoffice; die restlichen vier am Hauptsitz in Beckum. Ab und zu besucht er auch andere Standorte, zum Beispiel zur Installierung der neuen Exchange Server. Projekte gibt es so einige für die IT-Abteilung. Die Citrix Serverlandschaft vom alten auf das neue System umswitchen ist eines davon. Ebenso gehört Exchange online dazu. Das bedeutet, dass die Daten zu Microsoft „herübergeschoben“ werden. Im Sever in Beckum verbleibt eine Kopie. Die Online-Postfächer der Mitarbeiter müssen deshalb alle auf Exchange online Postfächer umgestellt werden. Viel zu tun also.

Aber das ist noch nicht alles. Seit August 2019 ist Altunel auch als Ausbilder tätig und gibt seine Erfahrung an die junge Generation weiter. Er ist beim Auswahlprozess der Auszubildenden mit dabei und betreut die Praktikanten. Was verbindet er mit „Arbeiten bei Blumenbecker?“ „Selbstständiges Arbeiten, ein gutes Team und immer neue Herausforderungen“, fasst Altunel zusammen.„ Die Systeme ändern sich, so dass man ständig „am Ball bleiben“ muss. Während man ein Problem löst, tritt an anderer Stelle wieder ein neues auf. Eintönig wird es da nicht.“ Auch der Umgang mit Kollegen, über die IT-Abteilung hinaus, ist ausgewogen. Berührungsängste braucht man da nicht zu haben. Das schließt den Umgang mit Führungskräften oder der Geschäftsführung, was häufiger vorkommt, mit ein. „Ich fühle mich hier wohl. Sonst hätte ich nicht mein halbes Leben hier schon verbracht“, resümiert Altunel.